Die Herkunft des Shih Tzu liegt im Dunkeln. Es wird erzählt, er sei in den Klöstern Tibets zu Ehren Buddhas gezüchtet worden. Er galt als Glücksbringer und es war für hochgestellte Persönlichkeiten eine große Ehre, ein Pärchen dieser Rasse vom Dalai-Lama geschenkt zu bekommen. Auf diese Weise kam der Shih Tzu nach China, wo er von den Eunuchen der Kaiser gezüchtet wurde, streng nach den Regeln der Herrscher persönlich. Wurde ausländischen Besuchern einmal ein Tier geschenkt oder konnten sie eines käuflich erwerben, so fütterten die Chinesen ihnen vor der Abreise gehacktes Glas, woran die Hunde während der Reise qualvoll zugrunde gingen. Die Chinesen wollten nicht, dass die ihnen so verhassten Weißen ihre Hunde besaßen. Dennoch gelang es englischen und amerikanischen Diplomaten einige wenige Tiere lebend nach Hause zu bringen.

Anfangs wurden sie mit Lhasa Apso verglichen, aber 1935 gab es in England einen eigenen Standard für den Shih Tzu.

Abgesehen von der aufwendigen Fellpflege macht der Shih Tzu keine Sorgen. Er ist nicht krankheitsempfindlich, sondern robust und selbstbewusst. Einige Tiere haben eine enge Nase, oder ein zu großes Rachensegel, welches zu Schnarchgeräuschen führen kann. Selbst große Hunde fordert er zum Spielen auf.

Shih Tzu sind ihrer Herkunft entsprechend sehr stolze Tiere und lassen sich nicht schnell unterwerfen. Kinder lieben sie über alles.